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Folge 109: Spezialausgabe 'Rainer Brandt'

Kommentare zur Sendung


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#100 | Lars (Jahrgang 1968) | 12. Februar 2013 - 8:02 Uhr
bei aller Liebe und großem Respekt vor all seinem Können - soviel Aroganz steht keinem Menschen.


#99 | Tommi (Jahrgang 1973) | 12. Februar 2013 - 4:48 Uhr
Rainer Brandt hat gerade in den 70ern viele Filme und Serien durch seine Arbeit "vergoldet". Das habe ich geliebt und es hat meine Kindheit geprägt. Jedoch wirkt er in dem Interview sehr selbstherrlich. Er scheint zu vergessen das es geniale Leute wie Loriot auch zu seiner Zeit gegeben hat. Natürlich sind Serien wie "Die Zwei" erst durch seine Synchronarbeit zum Knaller in Deutschland geworden indem er die Originaldialoge komplett umgeschrieben hat. Rainer Brandt ist keine lebende Legende sondern ein Mann der durch Wortwitz eine neue Art der Synchronisation erfunden hat. Zum Glück wird diese Art der Verfälschung nur noch selten angewendet. Leider wird diese Art der Verfälschung aber auch zu wenig angewendet. :-)


#98 | Jochen (Jahrgang 1968) | 12. Februar 2013 - 1:40 Uhr
Noch etwas anderes:

Rainer Brandt war also auch für Louis de Funès Filme zuständig. So so.

Vor kurzem habe ich mir nochmal "Jo" (Hasch mich ich bin der Mörder angeschaut)
Meiner Ansicht, eine der besten Komödien überhaupt. Selbst die Musik ließ mich nicht mehr los. Raymond Lefèvre war der Komponist vieler de Funès Filme.


#97 | Jochen (Jahrgang 1968) | 12. Februar 2013 - 1:25 Uhr
Wow, hier steht ja schon viel geschrieben. Ein paar "fürs und widers" von anderen habe ich mir vorher knapp durchgelesen. Interessant die gespaltenen Lager von Rainer Brandt.

Zugegeben er wirkte etwas knochig und mürrisch. Wenn man allerdings gezielte Fragen stellt und seinem Gegenüber genügend Raum zum Erzählen gibt, kann man weniger falsch machen. PADDY, ich entdecke immer wieder diese zappelige Art an Dir, die MICH als Gast eher abschrecken würde.
Am Beginn des Interviews, dachte ich schon: der Brandt brät dem Paddy gleich einen über. >> zu sagen... 'Da habt ihr sicherlich dabei einen getrunken' (oder ähnlich) = ist kein geschickter Einstieg.
Übe Dich in Zurückhaltung, Paddy. Zumindest bei solchen Interviews. Ansonsten ist Deine forsche Art schon in Ordnung.

;-) Jochen


#96 | Heiner (Jahrgang 1967) | 11. Februar 2013 - 21:58 Uhr
Spendenaktion?
Dann kann Paddy auch etwas an Wikipedia überweisen.
Die Textinfos sehen dem Wikipediaeintrag von Rainer Brandt täuschend ähnlich.


#95 | Don (Jahrgang 1977) | 11. Februar 2013 - 21:42 Uhr
@ #92 | Maik
Also das mit einer Spendenaktion bei Bedarf finde ich eine gute Idee und bekunde hiermit meine Unterstützung für sowas.
Ich hätte z.B. mal Lust auf ein Interview mit Christian Bruhn und würde dafür durchaus auch einen Obolus entrichten!


#94 | Jogi (Jahrgang 1969) | 11. Februar 2013 - 19:40 Uhr
Lasst uns doch mal den Spruch "Früher war alles besser" in die Zukunft transportieren.
Angenommen, wir hätten jetzt das Jahr 2040.
Würde es dann auch heissen: Jaaaa, früher, im Jahre 2013, da war alles besser...da hatten wir noch "richtige" Synchronsprecher...

Das wär doch Quatsch, oder?
Im Nachhinein wirkt alles aus der Vergangenheit "besser", weil man sich nur noch an die guten Dinge erinnert, die "schlechten" jedoch verdrängt...

Die Fernsehlandschaft fügt sich stets dem sog. "Puls der Zeit".
In den 70er und 80er Jahren konnte man Sachen bringen, die heute nicht mehr gehen.
Heute gibt es Sachen, die in 20 Jahren auch nicht mehr funktionieren werden.
So ist es, und so wird es immer bleiben... :-)

Grüße - Jogi


#93 | Ulrich (Jahrgang 1956) | 11. Februar 2013 - 16:48 Uhr
Hallo zusammen!
Ich war schon ganz gespannt auf dieses Interview mit Rainer Brandt, weil ich damals ein großer Fan von ihm und seinen Sprüchen war. Mit Begeisterung habe ich auch seine Filmchen im Aktuellen Sport-Studio gesehen, in denen er Spielern, Trainern und Zuschauern bei Fußballspielen seine Stimme lieh.
Dass die Resonanz hier bei den Kommentaren so groß werden würde, hatte ich allerdings nicht erwartet. Das liegt natürlich in erster Linie daran, dass die Chemie zwischen Paddy und Rainer Brandt nicht die beste war. Weil darüber aber schon genug diskutiert worden ist, möchte ich etwas kritisieren, das noch nicht angesprochen wurde.
Meiner Meinung nach wäre es besser gewesen, dieses Interview mit zwei Kameras aufzunehmen. Die eine hätte die beiden in der Totalen gezeigt und die andere Rainer Brandt in Nahaufnahme. Die Schwenks wären dann überflüssig gewesen und Paddy hätte seinen Kopf nicht so verdrehen müssen. Er saß ja auch in einem ungünstigen Winkel zur Kamera.
Ich hoffe, Henning und Paddy, ihr lasst euch durch die Schwierigkeiten bei diesem Interview nicht davon abbringen, auch weiterhin interessante Personen vor die Kamera zu holen. Denn die Hintergrundgeschichten zu den Fernsehserien von den Beteiligten zu hören, ist natürlich viel interessanter, als die Informationen nur aus zweiter oder dritter Hand zu bekommen.


#92 | Maik (Jahrgang 1968) | 11. Februar 2013 - 6:58 Uhr
Offengestanden war ich nie ein allzu großer Fan von Rainer Brandts Synchrontexten.
Mir war das immer einen Tick zu albern und zu überdreht. Allerdings ... wer weiß, ob z.B. die Hill/Spencer filme mit einer originalgetreuen Synchronisation so populär geworden wären.

Immerhin hat er als "alter Hase" einiges an Interessantem zu erzählen. Daher habe ich mir den ersten Teil gern angehört und freue mich schon auf den 2. Teil am nächsten Freitag.

Dass es in Deutschland keine markanten Synchronstimmen mehr gibt, da würde ich ihm nicht zustimmen wollen. Ich denke da etwa an Namen wie Michael Pan, Jochachim Tennstedt oder auch an Peer Augustinski.

Was das Interview betrifft, so wäre ich anstelle von Retro-TV auf die Forderung einer Bezahlung eingegangen. Sonst macht ihr euch allzu sehr zum Bittsteller, und das ist nie eine gute Position. Wieviel hat er denn haben wollen? Vielleicht könntet ihr vorab die Community um Spenden bitten, falls wieder einmal ein Interview ansteht & ein interessanter Gesprächspartner nicht bereit ist, unentgeltlich ein Interview zu geben. Schließlich bekommen wir dann ja auch etwas für unser Geld.


#91 | Dezetha (Jahrgang 1957) | 10. Februar 2013 - 23:19 Uhr
#86 Markus

Stimmt! Hab' ich eben nur beinahe recht gehabt. ;-)
Manche Synchron-Regisseure glauben es besser zu wissen und nehmem eine andere Sprecherin oder gerade auch Münchner Synchron-Firmen scheuen die Ausgaben Ursula Heyer aus Berlin einfliegen zu lassen. Da wären wir dann wieder bei Brandt's kritischer Anmerkung: Sch..ß auf Qualität, hauptsache billig!


#90 | daniel (Jahrgang 1972) | 10. Februar 2013 - 23:07 Uhr
Auch ich finde Tobias Meister sensationell gut, kann Thomas #81) Kommentar einfach nur vollinhaltlich zustimmen!

Fühle mich bei vielen Kommentaren oft an meine eigenen Eltern erinnert, die haben seinerzeit auch schon immer gesagt, wenn sie z.B "Otto" im Fernsehen gesehen haben, "Das heutige Fernsehen ist nichts mehr, soll das wirklich komisch sein? früher waren halt noch alles Naturschauspieler zu sehen und nicht solche Kasperl".

Das gleiche galt auch für das Thema Musik (Elvis und Rock waren gleichzusetzen mit dem gesellschaftlichen Untergang!) Und immer der gleiche Spruch "früher war alles besser"..., es hat sich sichtlich kaum etwas daran geändert. Wir sind letztendlich wie unsere Eltern geworden. :-)

Aber vielleicht war es Früher einfach nur Anders.


#89 | Stephan (Jahrgang 1969) | 10. Februar 2013 - 22:39 Uhr
Ich musste bei Brandt's antworten und Attitüde immer an die "Heinz Wäscher" - Figur, verkörpert durch Heinz Schenck, aus Hape Kerkelings " Kein Pardon " - Kinofilm, bzw. Theaterstück denken. Wirkt ja fast schon wie eine Parodie darauf...oder eine vorweggenommene Darstellung im damaligen Film ! :-)

Teils hervorragende, teils grottige Synchro's hat Brandt auf dem "Kerbholz ", aber muss er sich SO affektiert geben ?! Ein wenig mehr altersmilde hätte ich ihm schon zugetraut. Und von seinem ach so angepriesenen Humor ist nun wirklich in seinen Aussagen nix zu spüren. Ist ja auch verständlich, ist ja schließlich nicht bezahlt worden. Wusste bis dato gar nicht, das es auch "Humorprostitution" gibt...was man nicht alles dazulernen kann...! :-)


#88 | Don (Jahrgang 1977) | 10. Februar 2013 - 21:38 Uhr
@ #81 | Thomas
Das ist ja interessant, so unterschiedlich können Meinungen sein.
Ich empfinde gerade Tobias Meister als ein Beispiel für eine schlechte Synchro-Arbeit. Der akzentuiert meiner Meinung nach die Sätze völlig falsch, sodass die Schauspieler immer seltsam emotionslos rüberkommen.


#87 | Markus (Jahrgang 1978) | 10. Februar 2013 - 21:01 Uhr
Sollte natürlich @84 heissen


#86 | Markus (Jahrgang 1978) | 10. Februar 2013 - 21:00 Uhr
@87 Dezetha
Uschi Heyer ist "beinahe" die Stammsprecherin von Joan Collins, aber nur beinahe. Leider wurde sie (ich meine die Zeit nach Denver) nicht immer für die Synchro dieser großartigen Schauspielerin eingesetzt


#85 | John (Jahrgang 1964) | 10. Februar 2013 - 20:28 Uhr
rainer brandt war auf der schauspielschule zerboni, oder?


#84 | Dezetha (Jahrgang 1957) | 10. Februar 2013 - 20:25 Uhr
>Stephanie (Jahrgang 1974) | 10. Februar 2013 - 17:54 Uhr<
"Rainer Brandt war auch für die Denver Clan-Synchronisation verantwortlich."

Hallo Stephanie,

ich will nicht den Besserwisser raushängen lassen, aber die Synchro von "Denver Clan"
war garantiert nicht von Brandt. Er hat allerdings mal für irgendeine ZDF-Show mehrere Szenen der Serie auf seine Art neu synchronisiert. Es stimmt aber natürlich, dass seine Frau Ursula Heyer bei "Denver" Joan Collins gesprochen hat. Seit damals ist Sie auch Collin's "Stammsprecherin". Interresant ist auch, daß Brandt's und Heyer's Tochter Judith Brandt, die auch Synchronschauspielerin ist, stimmlich fast genauso klingt wie ihre Mutter.


#83 | Tim ohne Struppi | 10. Februar 2013 - 19:16 Uhr
Dem Statement von Thomas kann ich nur zustimmen selbstverständlich gibt es auch heute noch hervorragende Synchronsprecher und Synchronarbeit. Solche Speziealausgabe von Retro-TV könnt Ihr ruhig öfters machen ist sehr interessant und das dass Interview nicht so professionell abgelaufen ist, darüber sollte man mal drüber weg sehen.


#82 | Thomas (Jahrgang 1965) | 10. Februar 2013 - 18:42 Uhr
Nachtrag: Dennis Schmidt-Foss spricht jetzt auch Eddie Murphy. Und Joshua Jackson.


#81 | Thomas (Jahrgang 1965) | 10. Februar 2013 - 18:39 Uhr
Ich kann die Meinung, es gäbe heute keine guten Synchronstimmen mehr, nicht nachvollziehen. Um nur ein paar - meiner Meinung nach - herausragende Beispiele zu nennen:

Tobias Meister. Spricht unter anderem Kiefer Sutherland und Brad Pitt. Und die beiden so unterschiedlich, dass man es nicht merkt.

Markus Off als Johnny Depps Jack Sparrow war einfach sensationell.

Thomas Danneberg spricht Stallone und Schwarzenegger in den Expendables Filmen beide. Genial.

Und wie Dennis Schmidt-Foss den leider verstorbenen Randolf Kronenberg ersetzt hat, ist eine echt Meisterleistung.

Also wirklich. Es gibt noch viele weitere Beispiele. Auch heute wird noch großartige Synchronarbeit geleistet. Und auch damals gab es sehr viel Mist. Auch und gerade von Rainer Brandt.


#80 | Stephanie (Jahrgang 1974) | 10. Februar 2013 - 17:54 Uhr
Rainer Brandt war auch für die Denver Clan-Synchronisation verantwortlich. Prägend war für mich seine Frau Ursula. Sie sprach Joan Collins. In späteren Auftritten von ihr ist ihre Stimme, wenn man die Augen schließt, deutlich zu erkennen z. B. in Sketchsendungen (Szene eines Autounfalls mit Seitenhieben auf Ossis & Denver Clan). Mir hat die Synchronisation allgemein von Rainer Brandt immer Spaß gemacht zuzuhören.


#79 | Shaneymac (Jahrgang 1975) | 10. Februar 2013 - 16:16 Uhr
Herr Brandt ist einfach nur unerträglich arrogant, verbittert, ignorant, respektlos...
Da tut es auch nichts mehr zur Sache das Paddy mit der Situation heillos überfordert zu sein schien, daran hätte auch auch kein womöglich kompetenterer Interviewer etwas geändert.

Herr Brandt hätte, selbst bei deutlich augenzwinkernden Vetos, sicherlich nur rumgekeift und Paddy wollte die Stimmung sicher nicht noch zusätzlich in Gefahr bringen, das kann man ihm auch zu Gute halten. Denn schließlich war es als lockere Plauderei angelegt und nicht als kritischer, leicht gestriger Diskurs der die komplette heutige Fernsehlandschaft abwatscht.


#78 | Otto (Jahrgang 1968) | 10. Februar 2013 - 13:52 Uhr
Peinlicher Interviewer. Einfach nur zum Fremdschämen.


#77 | tomi (Jahrgang 1978) | 10. Februar 2013 - 12:13 Uhr
Also Herr Brandt mag ja der Syncro Guru schlechthin sein, aber soooo alles überragend waren seine früheren Werke nun auch wieder nicht, dass er sich hinstellen kann und die heutige Arbeit als allerletzten Rotz darstellt, was er ja in jedem 2. Satz dieses Interviews macht. Dieses früher war alles soviel besser Gerede ist dann mit der Zeit schon etwas anstrengened.

Zu Paddy: Ich mag ihn ja leiden, aber mit diesem Interview war er dann doch etwas überfordert und wusste nicht so Recht wie er seinen Gesprächspartner so wirklich zu nehmen hatte. Der Spruch vom Brand "Redest jetzt du oder ich?!" war schon ziemlich von oben herab, zumal er Paddy einfach dutzte obwohl dieser ihn siezt.


#76 | Frank W. (Jahrgang 1964) | 10. Februar 2013 - 11:53 Uhr
Wenn Andy in #72 schreibt "Also um erstmal eins klar zu stellen: gelacht haben wir in den 70ern alle über die flapsigen Sprüche ...", dann kann ich dem nicht widersprechen. Wie ich selbst schon schrieb, mochte ich "Die Zwei" damals sehr. Nur war mir damals nicht klar, daß diese Sprüche eine Erfindung der Synchro sind und nicht dem Original entstammen. Vor ein paar Jahren habe ich mir auch die Wiederholung angesehen und konnte immer noch lachen. Trotzdem ist es durch die völlig veränderten Dialoge eben leider nicht die Serie, die es im Original war.

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Hintergrundinfos:
Rainer Brandt wurde am 19. Januar 1936 in Berlin geboren.

Er ist Schauspieler, Synchronsprecher, Synchronregisseur und Dialogbuchautor.

Rainer Brandt lieh unter anderem Elvis Presley seine Stimme, Tony Curtis und Jean-Paul Belmondo, sowie Tony Randall in der Serie Männerwirtschaft.

Er war für die deutschen Synchronisationen vieler Kinofilme von Terence Hill und Bud Spencer verantwortlich, aber auch fast aller Filme mit Adriano Celentano, Louis de Funès sowie Pierre Richard.

Brandt fürte das sogenannte "Schnodderdeutsch" in die Synchronisation ein und erfand so Redewendungen, die bis heute im deutschen Sprachgebrauch zu finden sind.

Berühmte Beispiele seiner Synchronisationen sind die Serien "Tennisschläger und Kanonen", "Ihr Auftritt, Al Mundy", "Die Zwei", sowie "M*A*S*H" und "Ein Käfig voller Helden".

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